GUPA Track 2010 - User-Centered-Design-Kenngrößen und Return on Investment.
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Workshop
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Beschreibung: |
User Centered Design (UCD) kann in Unternehmen an verschiedenen Stellen berücksichtigt werden. UCD kann Teil der Geschäftsstrategie sein, es kann in den Prozessen eines Unternehmens verankert sein, es kann Teil von (Entwicklungs-) Projekten sein, die fertig gestellten Produkte eines Unternehmens können anhand von UCD-Methoden überprüft werden, bereits in Betrieb genommen Produkte können anhand von UCD-Techniken getestet werden.
Der Grad und der Erfolg der Berücksichtigung von User Centered Design lassen sich anhand von Kenngrößen (KPIs) bestimmen. So können, analog zu den Ebenen der Einbeziehung, verschiedene Arten von UCD-Kenngrößen unterschieden werden: Business-KPIs, Prozess-KPIs, Projekt- und Produkt-KPIs. Die User-Centered-Design-Kenngrößen beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte, z. B. auf funktionale und nicht-funktionale Anforderungen, auf die Prozessreife, die Produktqualität. Mit Hilfe dieser Kenngrößen können Usability-Professionals den Erfolg von UCD-Maßnahmen objektiv messen und den Nutzen für sein Unternehmen (den ROI) bestimmen und kommunizieren.
Ziel des Workshops ist es, gemeinsam mit den Teilnehmern ein Modell der User-Centered-Design-Wertschöpfung („Return on Investment“ – ROI) zu entwickeln, und zu den einzelnen Komponenten geeignete Nutzenarten und entsprechende Kennzahlen („Key Performance Indicators“ – KPIs) abzuleiten. Vertiefend oder nachfolgend sollen hierzu noch organisatorische sowie prozessuale Einbettung sowie die geeignete Aufbereitung und Kommunikation diskutiert und erarbeitet werden.
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Zielgruppe: |
Zielgruppe sind erfahrene Usability Professionals, die bestenfalls bereits selbst Erfahrungen mit dem Erheben von UCD-Kennzahlen gesammelt haben. Wir wollen im Rahmen des Workshops verschiedene Kenngrößen und Möglichkeiten der UCD-ROI-Ermittlung aus der Berufspraxis der Teilnehmer zusammentragen und gemeinsam mit den Teilnehmern ein KPI- und ROI-Modell ableiten und diskutieren.
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Ziele: |
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Agenda: |
In Vorbereitung des Workshops (per Email-Abfrage) sowie zu Beginn des Workshops soll von den Teilnehmern abgefragt bzw. gesammelt werden, welchen Nutzen in ihren Augen Usability, User Centered Design und User Experience in ihrem Unternehmen gehabt hat, bzw. welchen Nutzen sie erwarten oder schon nach außen „verkaufen“. Diese Sammlung von konkreten Nutzenarten bildet die Basis für die weiteren Schritte.
Danach soll das zuvor dargestellte Modell möglicher Nutzen und Einflussbereiche den Teilnehmern vorgestellt und ggf. diskutiert und erweitert werden. Ziel ist hier ein gemeinsames Verständnis, dass UCD-ROI an mehreren Stellen entstehen kann.
Die gesammelten Nutzenarten werden im Folgenden den einzelnen Bereichen des Modells zugeordnet, sowie ggf. noch weitere mögliche Nutzenarten erarbeitet.
Im Anschluss werden die Cluster an Nutzenarten benannt und eine Übersichtstabelle der Nutzenarten je Cluster erstellt. Zu diesen Clustern werden dann mögliche konkrete Messgrößen oder KPIs gesammelt und diskutiert, die im betrieblichen Alltag zur Messung, Steuerung und Vermarktung von UCD genutzt werden können.
Wenn es die Zeit erlaubt, können noch folgende weiterführenden Themen behandelt werden:
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Über die Autoren: |
Dirk Zimmermann, Diplom Psychologe, arbeitet bei der Telekom Deutschland als Experte im Bereich User Centered Design für interne und externe IT-Applikationen. Er ist dort verantwortlich für die Einführung und Optimierung nutzerzentrierter Entwicklungsprozesse, Einbettung in die Entwicklungs-Organisation sowie Wissensaufbau zu Usability-Methoden und -Vorgehen. Zuvor war er bei Siemens Deutschland und USA in verschiedenen Bereichen für die Durchführung von UCD-Projekten, den Aufbau von UCD-Teams sowie die Einführung von Best Practices und Standardprozessen verantwortlich.
Lennart Hennigs, Dipl. Informatiker, arbeitet als Interaction Design Manager im Product Design Center der Deutschen Telekom in Bonn. Im Rahmen seiner Tätigkeit befasst er sich mit der Entwicklung und Gestaltung von User Interfaces für mobile Endgeräte. Zuvor arbeitete er bei Siemens Healthcare als Strategic Marketing Manager und war dort für Workflow-, Konkurrenz- und Marktanalyse verantwortlich. Von 2003 bis 2007 war er als Usability Engineer bei Siemens Business Services in der Usability-Gruppe des C-LABs in Paderborn beschäftigt.
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