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GUPA Track 2010 - ISO-Normen für Usability als Basis für Konsens

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Tutorial

 

(Thomas Geis)

 

ISO-Normen für Usability als Basis für Konsens zwischen Usability Engineering, Produktmanagement und Produktentwicklung. Genormte Konzepte und Richtlinien im Berufsalltag zielgerichtet einsetzen

 

Beschreibung:

Die Kerndisziplinen, die in Entwicklungsprojekten für interaktive Systeme zusammen arbeiten sind Produktmanagement, Produktentwicklung und -- Usability Engineering. Immer wieder ringen im Projektalltag Projektbeteiligte aus den drei Disziplinen mit dem Konsens bei der Konzeption und Gestaltung des User Interfaces der zu entwickelnden Lösung. Dass Usability Engineering hierbei eine eigene Kompetenz mit standardisiertem Wissen in Form von genormten Konzepten und Richtlinien ist, muss konsequent von Usability-Engineers verstanden und genutzt werden, um die eigene Rolle im Projekt zu stärken und konsequent Konsens über zu erreichende Mindestqualität herzustellen. Doch was steht wirklich drin in ISO-Normen zur Usability und wie verargumentiert man die Inhalte überzeugend? Im Tutorial werden die Inhalte von ISO 9241, ISO 25060ff und dem Leitfaden Usability der Deutschen Akkreditierungsgesellschaft vorgestellt und in Relation zu einander gesetzt. Es wird gezeigt, wie man als Usability Professional mit Hilfe von Normen wegkommt vom Vertreten der eigenen Meinung hin zum überzeugenden Argumentieren mit anerkannten Empfehlungen.

 

Zielgruppe:

  • Usability-Ingenieure, die ein anerkanntes Referenzmodell für ihre praktische Arbeit suchen;

  • Projektleiter, die verstehen wollen, wie man ergonomische Mindestqualität im Projekt im Griff behält;

  • Produktmanager, die eine sinnvolle Arbeitsteilung mit Usability-Ingenieuren erreichen wollen;

  • Software-Ingenieure, die den Unterschied und Zusammenhang zwischen Software-technischer Qualität und Nutzungsqualität verstehen wollen.

 

Ziele:

  • Standardisierte Konzepte und Richtlinien des Usability-Engineering kennen

  • Relevante ISO-Normen des Usability Engineering und deren Zusammenhänge überblicken

  • Projektbeteiligte auf der Basis von Faktenwissen des Usability-Engineering in Designdiskussionen überzeugen

 

Nach diesem Workshop werden die Teilnehmer in der Lage sein Verständnisunterschiede in Entwicklungsprojekte in Hinblick auf Usability-Engineering zu erkennen und zu beseitigen.

Agenda:

  • Das genormte Konzept Usability aus ISO 9241-11

  • Das genormte Konzept User Experience aus ISO 9241-210

  • Die Grundsätze der Dialoggestaltung aus ISO 9241-110

  • Der Usability-Engineering-Prozess nach ISO 9241-210

  • Die Ergebnisse des Usability-Engineering-Prozesses aus ISO IEC TR 25060 (CIF)

  • Die produktbezogenen Gestaltungsrichtlinien aus ISO 9241-12 – ISO 9241-171

  • Die Methoden des Leitfadens Usability der Deutschen Akkreditierungsgesellschaft (DAkkS)

 

Über die Autoren:

Thomas Geis ist seit 1993 im Arbeitsgebiet Usability Engineering tätig und seit 2003 Geschäftsführer der ProContext Consulting GmbH, einem Beratungshaus, das auf Requirements Engineering aus Nutzersicht, Produktmanagement und Standardisierung im Usability Engineering spezialisiert ist. Er hat zahlreiche Anforderungsanalysen aus Nutzersicht, Interaktionsdesignprojekte und Usability-Tests durchgeführt.. Thomas Geis leitet den DIN-Ausschuss "Benutzungsschnittstellen" und den ISO-Ausschuss "Common Industry Formats for usability-related information", kurz CIF.

 

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