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Arbeitskreis Return on Invest

Wie kann ich den Mehrwert meiner Arbeit bestimmen? Wie bekomme ich mehr Rückhalt und ausreichend Ressourcen für meine UX-Arbeit? Der Arbeitkreis ROI UX möchte UX-Schaffende hierbei unterstützen.

Unsere Mission: Selling UX!

Viele UX-Schaffende müssen ihre Aktivitäten rechtfertigen und für Ressourcen argumentieren. Die Leitfragen für den Arbeitskreis sind deshalb:

  • Wie können meine UX-Aktivitäten noch wirksamer sein für die Ziele der Organisation?
  • Welche Argumente zeigen den Wert von UX-Aktivitäten?
  • Welche Kommunikationsstrategien unterstützen eine Akzeptanzsteigerung?

Wir möchten UX-Schaffende unterstützen, den Stellenwert von UX zu erhöhen und ihr Team / ihre Organisation erfolgreich durch UX zu unterstützen. Wirksame Strategien und Argumentationsmaterial sollen ihnen bei der täglichen Arbeit und in besonderen Situationen zur Verfügung stehen.

Unsere Erkenntnisse

Unsere bisherige Arbeit führte uns bereits zu einigen Erkenntnissen:

  • Jeder UX-Schaffende sollte den Erfolg seiner Aktivitäten genau benennen können, um ihn anderen überzeugend kommunizieren zu können. Es ist also notwendig, Erfolgskriterien für die eigene Arbeit zu definieren. Diese können quantitativ oder qualitativ sein, z.B. geeignete Kennzahlen/Messmethoden oder positive Wirkung auf die richtige Personengruppe.
  • Kunden, Leitung, Kollegen, … jeder hat eine einzigartige Sicht auf Unternehmens- und Produkterfolg. Und auch die Perspektive auf UX und deren Nutzen ist unterschiedlich. Deshalb müssen Ansprache und Argumentation für UX-Unterstützung und Ressourcen immer zielgruppenspezifisch erfolgen.
  • Neben der Qualität der eigenen Arbeit sollten UX-Schaffende immer auch das Große und Ganze ("Outcome") im Blick behalten: Es geht um den Erfolg von Produkt und Organisation. Dieser Outcome sollte definiert, gemessen und kommuniziert werden. Aus konkreten UX-Arbeitsergebnissen, z.B. Interaktionskonzept, Screendesign oder Usability-Report, ist der Mehrwert für Verantwortliche häufig nur schwer erkennbar.

Eine detaillierte Aufstellung von 10 Tipps für mehr Wirksamkeit für UX-Schaffende findet ihr in unseren fachlichen Beitrag "AK ROI UX – Was ist der Mehrwert von UX und wie kann ich das zeigen?" [Link] den wir auf der Usability Professionals veröffentlicht haben. Hier erhaltet ihr auch einen Überblick über die wichtigste Literatur zum Thema und den Stand der Forschung.

Ansprechpartner und Leitung

Edna Kropp ist Informatikerin, arbeitet als Usability-Beraterin bei akquinet und forscht zum Thema Usability in der Software-Entwicklung an der Freien Universität Berlin. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Integration von Human-Centered-Design in Software-Entwicklungsprozessen. Die Abwägung von Aufwand und Nutzen von Usability-Maßnahmen und UX-Erwägungen sowie die Darstellung gegenüber Interessengruppen ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Aktivitäten. Sie ist im Organisationsteam des World Usability Day Berlin und ist regelmäßig bei diversen Veranstaltungen als Rednerin anzutreffen. Edna.Kropp [at] germanupa.de

Ron Reckin beschäftigt sich schon lange mit der Frage, wie sich Usability-Aktivitäten besser in Software-KMU etablieren lassen. Das Erfassen und die zielgerichtete Kommunikation des wirtschaftlichen Beitrags von Usability-Aktivitäten haben hierfür einen hohen Stellenwert. Da das bisherige UX ROI-Modell für Software-KMU leider noch nicht praxistauglich ist, möchte er im Rahmen seiner Dissertation ein nützliches Instrument für Kosten-Nutzen-Analysen von UX-Aktivitäten entwickeln. Ron.Reckin [at] germanupa.de

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